Rezension zu 'Ruht das Licht'

Rezension: Ruht das Licht

















Titel: Ruht das Licht
Autorin: Maggie Stiefvater
Verlag: script5
Einband: Hardcover
Preis: 18,90€
Seitenzahl: 400


Achtung!!!Ab hier beinhaltet die Rezension Spoiler!!!
Also falls ihr den ersten Teil nicht gelesen habt, nicht weiterlesen. 



Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr.

Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine 
Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die 
Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen.

Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages
siegen wird...

 
Zu dem Schreibstil brauch ich nicht viel zu sagen, denn jeder der Maggie Stiefvater´s Bücher kennt, weiß, dass sie einen so beeindruckt.
Was mich am meisten fasziniert ist, dass sie so viele kleine Details mit verpackt, die einen noch mehr fässeln und eine melodische Umgebung schaffen. Ich bin super gut in das Buch rein gekommen und ich einem war klar wieder in der Welt der Wölfe angekommen zu sein. Allerdings hat mich dann doch die neue Aufmachung verwirrt. Da man im ersten Teil Cole nur flüchtig kennen gelernt hat, war es für mich merkwürdig auf einmal etwas über Cole zu erfahren, der in dem Moment völlig fremd war. Doch als man weiter über die Seiten flog, enthüllte sich das Bild von Cole und Isabel. Später war es dann sogar toll auch aus deren Perspektive die Welt mit zu erleben.
Trotzdem fehlte mir am Anfang die gewisse Stimmung die im ersten Band vorhanden war und einem das lesen versüßt und verzaubert. Ich fand´s schade, dass diese Stimmung nicht weiter geflossen ist, sondern erst nach den ersten 100 Seiten entstand.
Wie auch im vorheriegen Teil, konnte man sich nur in Grace und Sam verlieben. Isabel hingegen war eine kleine Überaschung, da sie selbst eine energische und liebevolle Person ist. Da man vorher nur aus anderen Sichten Isabel falsch kennen gelernt hat, freute ich mich auch Isabel ins Herz schließen zu können. Mit Cole dagegen, musste man sich erstmal anfreunden. Aber das gelingte einem dann auch schneller als gedacht.
Grace Eltern wurden mir von Seite zu Seite immer unsympathischer. Alles verbieteten sie ihr.
Da sah man erst richtig, wie Grace und Sam für einander gemacht sind.
Auch hier war man immer für Grace da, da sie eine schwere Zeit durchmachen musste, die sie aber hier wieder gut meisterte.
Ich muss erlich sagen, dass ich nicht sagen würde, dass der erste Teil besser ist. Im gegenzu ist der erste Band aber auch nicht schlechter. Ich habe die beiden Bücher genauso sehr in mein Herz geschlossen.



Ein toller Folgeband, der genauso fröhlich, emotional und strahlend ist, wie der erste Band.
Wieder mal ein tolles Buch der Autorin, Maggie Stiefvater.
Bis jetzt eine ans Herz zulegende Trilogie, die super empfehlenswert ist.

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